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Der Bund oberschwäbischer Landsknechte ist eine, in Anlehnung an den Schwäbischen Bund (1488 - 1534), Vereinigung historischer Gruppen und Vereine zur Darstellung des Landsknechtswesens und seines Umfelds.

Der Verein ‚Brettener Artillerie 1504' mag noch sehr jung sein. Doch blickt er schon jetzt auf eine lange Tradition zurück, die bereits in den 80er Jahren begann. Da wäre zum Beispiel an die Gruppe ‚Balduff' zu erinnern, deren gleichnamiges Großgeschütz seit 1989 einen festen Platz neben dem neuen Rathaus hat, oder an die beachtliche Artillerieabteilung, die sich im Laufe der Jahre innerhalb der ‚Brettener Landsknechte' bildete.
Beim legendären Tross - der Darstellung des württembergischen Heerzugs unter Herzog Ulrich - im Jahre 2004 kam es nun erstmals zu einer intensiven und folgenreichen Zusammenarbeit der verschiedenen Brettener Artilleristen der Gruppe Balduff, der Knittlinger Staigschützen und nicht zuletzt der Brettener Landsknechte. Denn während des Abenteuers ‚Tross' entstanden Freundschaften, wo zuvor allenfalls einzelne Kontakte vorhanden waren. Mit einem Wort - hier wuchs zusammen, was zusammengehörte, um ein geflügeltes Wort zu benutzen.
Anlässlich des Peter-und-Paul - Festes im Jubiläumsjahr 2004 tat man sich dann erneut zusammen - und bot den Besuchern unter dem Namen ‚Vereinte Artillery Alt-Brettheim' im gastgebenden Balduff - Lager eine überaus lebendige Artilleriestellung. Geschütze der Balduff - Truppe, der Knittlinger Staigschützen, der Heidelsheimer Bürgerwehr und der Brettener Landsknechte fanden sich nun in einem Lager innerhalb des Festes vereint. Die Resonanz der Festbesucher war überwältigend. Im darauffolgenden Jahr fand die ‚Vereinte Artillery' eine Neuauflage, die nun außerdem gelegentlich an historischen Festen in der Umgebung mitwirkte.
Allerdings dachte noch niemand daran, einen speziellen Artillerieverein. Hierzu kam es erst, als die Brettener Landsknechte zu dem Schluss kamen, dass die auf fünf Mann angewachsene Artillerietruppe mit ihren Geschützen nicht mehr so recht dem Vereinszweck entspräche, und eine Trennung besser wäre. Der Schritt zur ‚Brettener Artillerie 1504' war nun nicht mehr weit. So ist denn unser Verein ein noch recht junges Gewächs in Bretten. Doch können wir schon jetzt auf eine gewisse Tradition zurückblicken. Die Zukunft kann also kommen!
Wir bemühen uns vor allem um die Belange des historischen Geschützwesens zu Anfang des 16. Jahrhunderts. Dieser Anspruch wurde denn auch fest in der Satzung verankert, die als Zweck ‚die umfassende Darstellung des historischen Artilleriewesens um das Jahr 1504' nennt.

Die Burgmannschaft Flochberg e.V. beschäftigt sich mit der Aufarbeitung der Geschichte der Burgruine Flochberg und der Grafschaft Oettingen, der Geschichte der ehemals freien Reichsstadt Bopfingen. Sie treten bei historischen Veranstaltungen als Renaissance-Gruppe. Dabei stellt der Verein die ehemalige Burgbesatzung der Burg Flochberg unter dem Grafen Ludwig XV zu Oettingen sowie Landsknechte aus der ehemaligen Grafschaft Oettingen dar.
Historische Tanzgruppe Farandole
Tanzgruppe für historische Tänze aus Krumbach in Schwaben. Der Name "Farandole" ist von einem historischen Tanz übernommen worden, welcher als offener Schlängelreigen auf die bekannte Liedform "Carole" (gesungenes Lied) getanzt wurde. Die geschlossene Form des Reigens nannte man Ronde. Beide Tanzformen zu denen man sang wurden im Freien getanzt.
Spärliche Hinweise und Quellen für Tänze des 12. und 13. Jahrhunderts in der Literatur und Kunst, haben uns dazu bewogen, Tänze des Spätmittelalters und beginnender Renaissance zu tanzen. Unser Tanzrepertoire umfasst Englische Country Dances von John Playford, französische Branles nach Thoinot Arbeau italienische Balli und Balletti von den Tanzmeistern Giovanni Ambrosio und Marco Fabricio Caroso.

Seyed gegrüßt ihr Leut und herzlich Willkommen
Beim Landsknechtstross 1504 e.V. und dessen Gefolge. Verschafft euch hier einen Einblick in das Leben eines Landsknechtstross um die erste Hälfte des 16ten Jh. und geht mit auf die Reise durch das Mittelalter.

Wir schreiben das Jahr 2006 anno domini. Im 10. Monat des Jahres trug es sich zu, daß "Lilienritter Reniar von der Ehla zu Gundelfingen" einen Aufruf ergehen ließ, der weit über die Grenzen Gundelfingens bis in die benachbarten Ländereien kundgetan werden sollte.
Alle wackeren und mutigen Kämpfer dieser Länder waren aufgerufen, sich an seinem Hofe einzufinden, denn der Ritter war schon seit längerem auf der Suche nach edlen und treuen Recken, die mit ihm für Wahrheit und Gerechtigkeit streiten wollten. Es waren derer viele an der Zahl, die ihm ihre Aufwartung machten und darum baten, mit ihm zíehen zu dürfen.
Die Auswahl der richtigen Gefährten kostete "Lilienritter Reniar" manch schlaflose Stund; und nach langem und ernsthaftem Nachsinnen waren der Recken sechs für würdig gefunden, an seiner Seite kämpfen zu dürfen. Die Namen der Edlen waren:
"Ritter Mitchel von und zu Syrgenstein", ein treuer Weggefährte aus alter Zeit.
Der wackere "Elrador von Sternegg" und dessen Bruder, der edle "Sir Counrad von Greiffenberg". Aus dem fernen Neuböhmen kam "Ritter Wilhelm der Junge von Urbach", von den Donauauen trat "Ritter Lutger vom Kesselseil zu Lauingen" und aus der Gärtnerstadt Gundelfingen schloß sich der junge "Ritter Richard der Ehrenvolle" in Begleitung seiner "Hofdame Carolina von Bassilia" an.

Die Schwert- und Schaukampfgruppe Mercenarius wurde im August 2000 gegründet. Unser Ziel ist es, das spätmittelalterliche Leben eines städtischen Aufgebotes historisch möglichst korrekt darzustellen. Unsere Darstellung umfasst die Bereiche
- Lagerleben (des Alltags und im Kriege)
- Historischer Schwert- und Schaukampf
- Vorführungen spätmittelalterlicher Feuerwaffen (burgundisches Geschütz, Hakenbüchsen und dergleichen) auch unter Gefechtsbedingungen.
Wir sind in der Lage ein komplettes mittelalterliches Lager zu stellen und dieses zu beleben. Seit dem Jahre 2006 sind wir ein eingetragener Verein und seit 2007 sind wir Mitglied im Bund oberschwäbischer Landsknechte.

Die Rotte der „Werdenfelser Landsknechte“ kommt aus dem Werdenfelser Land bei Garmisch-Partenkirchen, daher der Name.
Das Interesse an den Landsknechten entstand 2003 bei einem Historischen Festzug „1200 Jahre Farchant“ bei Garmisch-Partenkirchen. Dort wirkten die ersten unserer Gruppe als Landsknechte mit. Wir fuhren zu einige verschiedenen Historischen Treffen, Dann endlich hatten wir 2005 unser erstes Lager in Partenkirchen danach wurde ein Stammtisch Gegründet und so war die Interessengemeinschaft die Rotte der „Werdenfelser Landsknechte“ geboren. Die Rotte besteht zur Zeit aus 18 aktiven Mitgliedern und ist noch sehr jung in ihrem Bestehen. Sie treten pro Jahr bei mehreren Historischen Treffen auf.
Sie können sich sehr gut darstellen weil, ihre Kleidung detailgetreu nachgeschneidert ist. Ihre Bewaffnung ist die der Landsknechte mit Hellebarden, Lanzen, Katzbalgern (Kurzschwert), Zweihänder (Großes Kampfschwert) u.s.w.
Ihr Lager besteht aus mehreren Zelten und verschiedenen Lagergegenständen die an die Landsknechtszeit oder das 15. Jahrhundert erinnern.
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